Schulgebäude

Geschichtlicher Rückblick

Es gibt einige Aufzeichnungen und Hinweise in alten Dokumenten, dass es in St. Georgen bereits um 1600 schulische Einrichtungen gegeben hat. Ab 1740 war eine Art Pflichtschule entstanden, welche allen Bevölkerungsschichten zugänglich war. Im Laufe der Jahre wurde die Schule in verschiedenen Bauernhöfen, später im Pfarrheim untergebracht. 1897 wurde ein Schulhaus erbaut, wobei zuerst nur ein Raum zur Verfügung stand. Da aufgrund der starken Zuwanderung auch ein zweiter nicht ausreichte, mussten vermehrt Klassen in Bauernhöfen untergebracht werden.

 

 

1963 wurde ein neues Schulhaus errichtet, welches bald wieder erweitert werden musste. 1981 wurde die Turnhalle angebaut. Im Jahre 2001 begann man mit einer Sanierung und Unterkellerung, sodass der Unterricht auch auf andere Räume ausgeweitet werden konnte.Das Fresco an der Volksschule, welches H. Pfalzer zeigt, stammt von Hubert Zanol, Neustift (1977).Im alten Schulhaus, welches 1897 erbaut worden war, fand ab 1970 der Kindergarten Platz.

 

Unser Schulhaus ist Hubert Pfalzer (1903-1976) gewidmet, welcher ab 1938 die Pfarre St. Georgen übernahm. Während seiner Tätigkeit als Seelsorger nahm er stets Anteil am Geschehen der Bevölkerung und stand ihr in der Zeit der Option, bei der Vermurung des Dorfes, den großen Dorfbränden, während des 2. Weltkrieges bis zum großen wirtschaftlichen Aufschwung fürsorglich zur Seite. Für die christlich-sozialen Anliegen setzte sich H. Pfalzer ganz besonders ein. Weil er gute Beziehungen zur Südtiroler und Nordtiroler Landesregierung hatte, verschaffte er vielen Arbeitern und Angestellten die finanziellen Mittel zum Bau eines Hauses. So wurden in St. Georgen viele neue Häuser errichtet, und die Bevölkerungszahl stieg an. Im Hintergrund war Pfarrer Pfalzer auch maßgeblich am Aufbau der Südtiroler Landesautonomie beteiligt.

Das Schulhaus von heute